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1357

1357

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


- Die Unzufriedenheit in Frankreich zwingt den Dauphin Karl V., der seit einem Jahr Regent ist, Paris zu verlassen.
- Chemnitz entwickelt sich zum Textilzentrum.

Geboren


- 11. April - Johann I. (Portugal), der zehnte König von Portugal, der erste aus dem Hause Avis († 1433)
- Hugo von Montfort, Dichter († 1425)

Gestorben


- 28. Juli - Bartolus de Saxoferrato, italienischer Rechtsgelehrter (
- 1313) ko:1357년

Kategorie:1357



Dauphiné

Die Dauphiné ist eine Landschaft in Südostfrankreich östlich der Rhône, südlich von Savoyen und nördlich der Provence, die sich bis zur italienischen Grenze erstreckt. Bekannte Gegenden sind die Dauphiné-Alpen mit dem Pelvoux, das von den Tälern der Romanche, der Durance und des Drac begrenzt wird und deren Voralpen mit den regionalen Nationalparks Vercors und Grande Chartreuse. Sie sind touristisch gut erschlossen, während die flachere Niederdauphiné (Bas-Dauphiné) südöstlich von Lyon stärker landwirtschaftlich genutzt wird. Eine bekannte Stadt der Dauphiné ist Grenoble. Die Dauphiné geht auf einen eigenständigen Feudalstaat aus dem 11. Jahrhundert zurück. Ihr Name geht auf den Titel Dauphin (Kronprinz) zurück. 1349 kehrt der letzte Dauphin Humbert II., Gründer der Universität von Grenoble, von einem Kreuzzug, der seine finanziellen Mittel überfordert hatte, ohne nennenswerte Beute zurück, verkauft die Dauphiné an die französische Krone, dankt ab und nimmt die weiße Kutte der Dominikaner. Der König von Frankreich, Philippe VI. aus dem Hause der Valois, bestimmt die Dauphiné zur Ausstattung des Thronfolgers. Ein Jahrhundert später wird die Dauphiné zur Krondomäne (Domaine royal). Die Dauphiné ist eine der Wiegen der Französischen Revolution. Schon 1763 beginnt sie, sich gegen die königlichen Steuern aufzulehnen und ihre regionalen Freiheitsrechte zu schützen. 1788 verteidigen die Bewohner von Grenoble ihr Parlament erfolgreich mit Barrikaden und von den Dächern herab gegen königliche Truppen, die den Beschluss des Königs Louis XVI. durchsetzen wollen, alle souveränen Höfe des Königreichs zu schließen. Bis 1791 noch hält sich diese glorreiche Versammlung, dann wird sie endgültig und ohne Widerstand durch die Revolution aufgelöst. In diesem Jahr wird die Dauphiné in drei Verwaltungsbezirke aufgeteilt: Isère, Drôme und Hautes-Alpes. Im Zweiten Weltkrieg macht der deutsche Vormarsch an der Isère halt und die Dauphiné wird, wie auch Savoyen, eine der wichtigsten Bastionen der Résistance. Sie unterhält Lager im unzugänglichen Massiv von Vercors und unternimmt Angriffe auf die faschistischen Truppen. Nach der Invasion der Alliierten in der Normandie organisieren sich Freiwillige zu paramilitärischen Verbänden, die von den Alliierten aus der Luft mit Waffen und Material versorgt werden. Zwei reguläre deutsche Gebirgsdivisionen schließen die Widerstandsgruppen ein und treiben sie nach harten Kämpfen auseinander.

Bekannte Persönlichkeiten

Henry Beyle, bekannt unter seinem Pseudonym Stendhal. In seinem Roman "Das Leben des Henry Brulard" beschreibt er seine Kindheit und Jugend in Grenoble. Pierre du Terrail, Chevalier de Bayard, der "Ritter ohne Furcht und Tadel", der in den italienischen Kriegen des 15. Jahrhunderts wegen seiner vorbildlichen Tapferkeit bekannt wurde. Kategorie:Historisches Territorium Kategorie:Historische Landschaft Dauphine, wichtige Bastion der

Karl V. (Frankreich)

Karl V. der Weise (
- 21. Januar 1338 in Vincennes; † 16. September 1380 im Schloss Beauté-sur-Marne bei Paris); König von Frankreich von 1364 bis 1380.

Leben

1380 Karl V. war der älteste Sohn von Johann II. von Frankreich und dessen erster Gemahlin Jutta von Luxemburg. Er wurde durch die testamentarische Bestimmung Humberts II. von der Dauphiné erster Dauphin und übernahm schon 1356, als sein Vater in der Schlacht bei Maupertuis gegen die Engländer gefangen wurde, die Reichsverwaltung, hatte aber anfangs einen schwierigen Stand, da die Großen sich die Gewalt anmaßten, die Stadt Paris revoltierte und gleichzeitig die Unruhen der Jacquerie ausbrachen. Nach dem Frieden von Brétigny 1360 kehrte Johann auf den Thron zurück, welchen sodann nach seinem Ableben (8. April 1364) Karl bestieg. Selbst dem Krieg abgeneigt, fand Karl in dem Bretonen Bertrand du Guesclin eine glückliche Hand für dessen Führung. Die Söldnerbanden, welche das Land durchstreiften, sammelte er und entsendete sie gegen Peter den Grausamen von Kastilien. Den Engländern nahm Du Guesclin fast alle ihre Besitzungen in Frankreich wieder ab. Schon 1367 hatte Karl ein Landfriedensgesetz erlassen, wie er denn überhaupt Sicherung des Landes vor den Söldnerbanden, vor dem Druck des Adels und seinen Binnenzöllen und vor den Ungerechtigkeiten der Gerichte erstrebte. Durch Handelsbegünstigungen zog er auch Fremde ins Land, begünstigte Künste und Wissenschaften, stiftete die königliche Bibliothek in Paris und erbaute die Bastille. Doch erregte er durch seine übermäßige Zentralisation und durch harten Steuerdruck vielfache Unzufriedenheit, so dass 1379 in der Bretagne, in Flandern und Languedoc Aufstände gegen ihn ausbrachen, die bei seinem Tod noch nicht beendet waren.

Nachfahren

Am 8. April 1350 heiratete er Johanna von Bourbon, die ihn zum Vater folgender Kinder machte:
- Johanna, (
- September 1357)
- Johann, (
- 1358)
- Bonne, (
- 1360)
- Johanna, (
- 7. Juni 1366)
- Karl VI., (
- 3. Dezember 1368; † 1422)
- Marie, (
- 27. Februar 1370)
- Ludwig I., (
- 13. März 1372; † 1407)
- Isabelle, (
- 24. Juli 1373)
- Katharina, (
- 4. März 1377; † 1388) - verheiratet mit Johann II., Herzog von Berry († vor 1416), Sohn von Johann von Berry Zudem war er noch Vater der unehelichen Söhne Oudard, geboren 1360, Johann, geboren 1363, und Johann.

Weblinks


- [http://www.mittelalter-genealogie.de/mittelalter/koenige/frankreich/karl_5_der_weise_koenig_von_frankreich_+_1380.html genealogie-mittelalter.de] Kategorie:König (Frankreich) Kategorie:Herzog (Normandie) Kategorie:Mann Kategorie:Geboren 1338 Kategorie:Gestorben 1380 ja:シャルル5世 (フランス王)

Regentschaft

Regentschaft bezeichnet die Herrschaft eines Regenten. Dieser übernimmt meist als Regierungsverweser eines Monarchen die Regierung. Dies trifft insbesondere bei Minderjährigkeit eines Monarchen, schwerer Krankheit (insbesondere Geisteskrankheit) oder Gefangenschaft des Monarchen zu. Regent wird meist der nach der Primogeniturordnung nächstberufene regierungsfähige Agnat. Alternativ kommt auch ein Regentschaftsrat in Frage. Historisch bedeutsam sind u. a. die Regentschaft des Philippe d'Orléans für Ludwig XV. von Frankreich 1715-1723 (Régence), die des George IV. für seinen wahnsinnigen Vater 1811-1820 (Regency) und die Regentschaft Luitpolds von Bayern 1886-1912 für Otto I. (Prinzregentenzeit). ! Kategorie:Politik

Chemnitz

Chemnitz [] ist eine Stadt im Westen des Freistaates Sachsen. Mit knapp 250.000 Einwohnern ist sie nach Leipzig und Dresden die drittgrößte Stadt sowie eines der sechs Oberzentren des Bundeslandes. Chemnitz hat den Status einer kreisfreien Stadt und ist Sitz des gleichnamigen Regierungsbezirks. Die Stadt bildet neben Zwickau einen Kern der „Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau“ und ist Bestandteil der „Metropolregion Sachsendreieck“. Der Name „Chemnitz“ leitet sich vom Fluss gleichen Namens her, der die Stadt durchfließt. Dessen Name wiederum geht auf die slawische Bezeichnung Kamjenica (= Steinbach im Sorbischen; kamjeń = Stein; vgl. Kamenz) zurück. Vom 10. Mai 1953 bis zum 1. Juni 1990 hieß Chemnitz Karl-Marx-Stadt. Die Einwohnerzahl der Stadt Chemnitz überschritt ca. 1883 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. __TOC__

Geografie

Chemnitz liegt im so genannten Erzgebirgischen Becken, in einer weiten Talmulde am Fluss Chemnitz, umrahmt von Ausläufern des Erzgebirges im Süden, von Höhen des Mittelsächsischen Berglandes im Norden und vom Beutenberg im Osten. Grundlage des Erzgebirgischen Beckens bildet eine Formation „Rotliegendes“, die sich seit dem Oberkarbon gebildet hat. Siehe dazu auch: Liste der Landschaften in Sachsen, Liste der Gewässer in Sachsen

Nachbargemeinden

Die nachfolgenden Gemeinden grenzen an die Stadt Chemnitz. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordosten genannt:
- im Landkreis Freiberg: Niederwiesa, Flöha und Augustusburg
- im Mittleren Erzgebirgskreis: Gornau/Erzgeb. und Amtsberg
- im Landkreis Stollberg: Burkhardtsdorf und Neukirchen/Erzgeb.
- im Landkreis Chemnitzer Land: Oberlungwitz, Hohenstein-Ernstthal, Callenberg, Limbach-Oberfrohna und Niederfrohna
- im Landkreis Mittweida: Hartmannsdorf, Burgstädt, Lichtenau und Frankenberg

Stadtgliederung

Frankenberg Das Stadtgebiet von Chemnitz ist in 39 Stadtteile eingeteilt. Die Stadtteile Einsiedel, Euba, Grüna, Klaffenbach, Kleinolbersdorf-Altenhain, Mittelbach, Röhrsdorf und Wittgensdorf sind zugleich Ortschaften im Sinne der §§ 65 bis 68 der Sächsischen Gemeindeordnung. Für diese Ortschaften gibt es jeweils einen Ortschaftsrat, der je nach Einwohnerzahl der Ortschaft zwischen 10 und 16 Mitglieder hat sowie einen Ortsvorsteher als Vorsitzenden. Die Ortschaftsräte sind zu wichtigen, die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu hören. Eine endgültige Entscheidung obliegt dann jedoch dem Gemeinderat der Gesamtstadt Chemnitz.
Die Stadtteile mit ihren amtlichen Nummern:
¹ zugleich Ortschaft

Geschichte

Übersicht über die Stadtgeschichte von Chemnitz

Im Jahre 1136 wurde bei Chemnitz durch König Lothar III. ein Benediktinerkloster gegründet, das 1143 das Marktrecht erhielt. In einiger Entfernung des Klosters wurde vermutlich nach 1170 durch den König in der Nähe einer Furt durch den Fluss Chemnitz eine stadtähnliche Siedlung gegründet, die schon bald darauf in die Aue verlegt wurde. Bis 1308 war Chemnitz freie Reichsstadt. Schon im Mittelalter war es ein Wirtschaftszentrum, insbesondere durch das im 14. Jahrhundert erhaltene Bleichprivileg. Seit Ende des 18. Jahrhunderts wurde Chemnitz ein Standort der Industrie mit sehr hohem BSP, ab 1800 wurde die Spinnerei maschinell betrieben. Die Ursprünge gehen auf Johann Esche aus Limbach zurück. Daraufhin wuchs er rasch an, man bezeichnete ihn als „Sächsisches Manchester“, „Ruß-Chamtz“ oder auch als „Rußnitz“. Chemnitz wurde eine der bedeutendsten Industriestädte Deutschlands. Chemnitz wurde schon früh Sitz eines Verwaltungsbezirks (Amtshauptmannschaft) innerhalb der Kreishauptmannschaft Zwickau des Staates Sachsen. Im Jahre 1874 schied die Stadt aus der Amtshauptmannschaft Chemnitz aus und wurde eine „exemte Stadt“, welche man später als kreisfreie Stadt bezeichnete. Sie blieb aber weiterhin Sitz der Amtshauptmannschaft, aus welcher später der Landkreis Chemnitz hervorging. 1900 wurde die Kreishauptmannschaft Chemnitz als Vorläufer des heutigen Regierungsbezirks Chemnitz gebildet. 1910 entstand die Amtshauptmannschaft Stollberg aus Teilen der Amtshauptmannschaft Chemnitz. Amtshauptmannschaft Stollberg Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Chemnitz stark zerstört, vor allem bei den anglo-amerikanischen Bombardierungen am 5. März 1945. Nach Auflösung der Länder in der DDR im Jahre 1952 wurde Chemnitz Sitz eines Bezirks, der infolge der am 10. Mai 1953 auf Beschluss der DDR-Regierung erfolgten Umbenennung der Stadt Chemnitz in „Karl-Marx-Stadt“, zu Ehren von Karl Marx, ebenfalls in Bezirk Karl-Marx-Stadt umbenannt wurde. Im Vorfeld des Beitritts Sachsens zur BRD wurde am 23. April 1990 eine Volksabstimmung über den künftigen Namen der Stadt abgehalten. Dabei stimmten 76 % der Bürger für den alten Namen „Chemnitz“. Die offizielle Rückbenennung erfolgte am 1. Juni 1990, also noch vor dem formellen Beitritt der DDR zur BRD. Nach Wiedererrichtung des Landes Sachsen 1990 wurde auch der Bezirk Karl-Marx-Stadt aufgelöst. Im Rahmen der Kreisreform in Sachsen 1994 wurde der Landkreis Chemnitz aufgelöst. Ein Teil wurde mit den Landkreisen Hohenstein-Ernstthal und Glauchau zum neuen Landkreis Chemnitzer Land zusammen geschlossen. Der andere Teil ging im Landkreis Mittweida auf, einige Gemeinden kamen auch zum Mittleren Erzgebirgskreis. Chemnitz selbst blieb eine kreisfreie Stadt. Mitte der 1990er Jahre begann die Bebauung der innerstädtischen Bauflächen um das Rathaus zu einem neuen Stadtkern, welche nach rund 10 Jahren noch nicht abgeschlossen ist. Zu dieser Bildung einer neuen Mitte wurden vor allem Kaufhäuser und Einkaufszentren im Bereich des Marktes angesiedelt.

Eingemeindungen

Folgende Gemeinden und Gemarkungen wurden in die Stadt Chemnitz eingegliedert:
- 1844 Niklasgasse
- 1880 Schlosschemnitz
- 1894 Altchemnitz
- 1900 Gablenz, Kappel und Altendorf
- 1904 Hilbersdorf
- 1907 Bernsdorf
- 1909 Helbersdorf
- 1913 Borna und Furth
- 1914 Markersdorf und Ebersdorf
- 1922 Heinersdorf
- 1926 Rottluff
- 1929 Reichenhain
- 1950 Adelsberg, Erfenschlag, Glösa, Harthau, Rabenstein und Stadt Siegmar-Schönau (gebildet am 1. Oktober 1935 durch den Zusammenschluss von Siegmar und Schönau; zur Stadt gehörten auch die ehemaligen Gemeinden Reichenbrand und Stelzendorf)
- 1994 Euba
- 1997 Einsiedel (mit dem bereits am 15. Juli 1936 eingegliederten Berbisdorf), Klaffenbach und Kleinolbersdorf-Altenhain
- 1999 Röhrsdorf, Grüna, Wittgensdorf und Mittelbach

Einwohnerentwicklung

1999 Auch Chemnitz ist seit etwa 1989 von einem starken Bevölkerungsrückgang betroffen. So verlor die Stadt – gemessen am heutigen Gebietsstand – seit 1990 mehr als 20 % ihrer Einwohner. Trotz zahlreicher Eingemeindungen in den 1990er Jahren (s. o.) konnte der negative Bevölkerungstrend nur kurzzeitig gestoppt werden. Die Einwohnerzahl der Stadt fiel im Dezember 2003 (lt. Statistischem Landesamt des Freistaates Sachsen) unter die Grenze von 250.000. Schätzungen ergaben, dass sich die Einwohnerzahl bis zum Jahre 2020 wahrscheinlich zwischen 220.000 und 230.000 einpendeln wird. Es folgt eine Übersicht mit den Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1860 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen statistischen Ämter bzw. um Angaben der Stadtverwaltung. ² Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen (Gebietsstand jeweils zum 1. Januar des Folgejahres)

Religionen

Siehe auch unter „Weblinks“. Die Bevölkerung der Stadt Chemnitz gehörte anfangs zum Bistum Meißen. Die Stadt war bereits ab 1254 Sitz eines Archidiakonats. Ab 1313 war der jeweilige Abt des Benediktinerklosters der Archidiakon. 1539 wurde die Reformation eingeführt und mit dem Pfarrer in St. Jacobi eine Superintendentur verbunden. 1540 wurden die noch bestehenden Klöster aufgehoben. Danach war Chemnitz über viele Jahrhunderte eine überwiegend protestantische Stadt. Vorherrschend war das lutherische Bekenntnis, doch kamen im 16. Jahrhundert auch reformierte Bestrebungen auf, die sich jedoch nicht durchsetzen konnten. Chemnitz blieb innerhalb Sachsens stets Sitz einer Superintendentur. Heute bezeichnet man diesen Verwaltungsbezirk als Kirchenbezirk. Die Kirchengemeinden der Stadt gehören alle zu diesem Kirchenbezirk innerhalb der Region Chemnitz der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens. Der Kirchenbezirk Chemnitz umfasst auch Gemeinden außerhalb der Stadt Chemnitz. Innerhalb der Evangelischen Landeskirche gibt es in Chemnitz auch eine Landeskirchliche Gemeinschaft. Im 19. Jahrhundert zogen auch wieder Katholiken in die Stadt. Diese gründeten alsbald auch wieder eine eigene Pfarrgemeinde. Wie alle Katholiken im damaligen Königreich Sachsen gehörte auch die Gemeinde in Chemnitz zum Apostolischen Vikariat mit Sitz in Dresden, das seit 1743 zuständiger Verwaltungsbezirk in der Nachfolge des in der Reformationszeit aufgelösten Bistums Meißen war. Aus diesem Verwaltungsbezirk entstand 1921 (wieder) das Bistum Meißen, seit 1980 Bistum Dresden-Meißen, das heute zur Kirchenprovinz Berlin (Erzbistum Berlin) gehört. Chemnitz wurde innerhalb des Bistums Meißen Sitz eines Dekanats, zu dem auch Pfarrgemeinden außerhalb von Chemnitz gehören. Neben den beiden großen Kirchen können auch viele Gemeinden verschiedener Freikirchen auf ein langes Wirken in Chemnitz zurückblicken, darunter eine Altlutherische Gemeinde, die Elim-Gemeinde (Mitglied im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden), eine Evangelisch-Freikirchliche Baptistengemeinde, die Heilsarmee, eine Evangelisch-Freikirchliche Brüdergemeinde, zwei Evangelisch-methodistische Gemeinden (Methodisten) sowie ein in der Evangelisch-methodistischen Kirche beheimatetes Klinikum (Bethanien), eine Evangelisch-reformierte Gemeinde (diese gehört zur Evangelisch-reformierten Kirche mit Sitz in Leer) und eine freie evangelische Gemeinde. Das Leben der Stadt Chemnitz wurde durch eine, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstandene, lebendige jüdische Gemeinde stark geprägt. Im Jahr 1879 fand die erste Bestattung auf dem jüdischen Friedhof im Stadtteil Altendorf statt und 1899 konnte die erste Chemnitzer Synagoge am Stephansplatz eingeweiht werden. 1923 hatte die jüdische Gemeinde mit 3.500 Mitgliedern ihren Höchststand erreicht. Es gab 26 jüdische Vereine und jeder dritte der 600 Chemnitzer Fabrikanten, jeder zehnte Arzt sowie viele Künstler waren Juden. Durch den NS-Terror verloren, wie in ganz Europa, viele jüdische Bürger ihr Leben oder mussten fliehen. Auch die Synagoge wurde zerstört. Ab 1945 gab es wieder eine winzige Gemeinde. 1957 hatte sie gerade noch 35 Mitglieder und 1989 war die Gemeinde auf 12 Personen geschrumpft. Nach dem Beitritt der DDR zur BRD stieg die Zahl durch Zuwanderung aus ehemaligen GUS-Ländern auf heute ca. 650 Mitglieder. Außerdem wurde im Jahr 2002 eine neue Synagoge geweiht. Etwa 80 % der Bevölkerung gehören keiner Religion an.

Politik

2002 Im Jahre 1298 ist für Chemnitz bereits ein Bürgermeister und ein Rat bezeugt, die beide an der Spitze der Stadtverwaltung standen.
Im 14. Jahrhundert hatte der Rat mit dem Bürgermeister insgesamt 12 Mitglieder. Ab 1415 gab es drei Räte, der „alte Rat“ (vom Vorjahr), der „neue Rat“ und der „ruhende Rat“, wobei der alte und neue Rat zusammen den „voll sitzenden Rat“ ergaben. Ihm stand der Bürgermeister vor. Nach dem Dreißigjährigen Krieg gab es nur noch ein Ratskollegium. 1831 wurde eine neue Städteordnung eingeführt. Danach wählten die Bürger ihre Vertretung, die ihrerseits den Bürgermeister und die besoldeten Stadträte wählte. Mit dem Ausscheiden der Stadt Chemnitz aus der Amtshauptmannschaft 1874 erhielt der Bürgermeister den Titel Oberbürgermeister. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die sowjetische Besatzungsmacht den „Rat der Stadt“ beziehungsweise die Stadtverordnetenversammlung ein. In der DDR fanden Wahlen statt, bei denen es oft nur eine Möglichkeit gab zu wählen. Es wurde starker direkter und indirekter Druck auf nicht linienkonforme Teile der Bevölkerung ausgeübt, die Wahlen waren nicht frei und unabhängig. Nach dem Beitritt der DDR zur BRD wurde das zunächst als Stadtverordnetenversammlung, nunmehr als Stadtrat bezeichnete Gremium, wieder frei gewählt. Vorsitzender dieses Gremiums war zunächst ein besonderer Vorsitzender (ab 1990 Reinhold Breede, CDU). Heute ist der Oberbürgermeister Vorsitzender des Stadtrats. Der Stadtrat wählte anfangs auch den Oberbürgermeister. Seit 1994 wird der Oberbürgermeister jedoch direkt von den Bürgern der Stadt gewählt.

Liste der (Ober-)Bürgermeister von Chemnitz und Karl-Marx-Stadt

1994

Wappen

Das Wappen der Stadt Chemnitz zeigt in gespaltenem Schild vorn in Gold zwei blaue Pfähle, hinten in Gold einen schwarzen Löwen mit roter Zunge und Bewehrung. Die Pfähle stehen für die Grafschaft Landsberg, der Löwe für die Grafschaft Meißen. Beide Wappensymbole sind bereits seit dem 15. Jahrhundert in den Siegeln der Stadt nachweisbar. Sie wurden auch von den Kurfürsten von Sachsen als Herrscher über die Stadt Chemnitz geführt. Seit dem 18. Jahrhundert werden beide Wappensymbole in gespaltenem Schild dargestellt.

Städtepartnerschaften

Chemnitz unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:
- Tampere, Finnland, seit 1961
- Laibach (Ljubljana), Slowenien, seit 1966
- Arras, Frankreich, seit 1967
- Timbuktu, Mali, seit 1968
- Ústí nad Labem (Aussig an der Elbe), Tschechien, seit 1970
- Mülhausen (frz. Mulhouse) , Frankreich, seit 1981
- Łódź, Polen, seit 1981
- Manchester, Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland, seit 1983
- Wolgograd, Russland, seit 1988
- Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen), seit 1988
- Akron (im Bundesstaat Ohio), USA, seit 1997
- Taiyuan, China, seit 1999

Wirtschaft und Infrastruktur

Stadtentwicklung

1999 1999 1999 Mit der Umbenennung in Karl-Marx-Stadt wurde für Chemnitz sehr ambitioniert versucht ein Stadtzentrum zu errichten, das die klassischen Auffassungen vom Städtebau einer sozialistischen Stadt symbolisieren sollte. Die Pläne wurden allerdings auf Grund von finanziellen Mängeln und einem Prioritätenwechsel zugunsten der Wohnraumschaffung nie komplett verwirklicht. Bei Chemnitz handelt es sich um die einzige deutsche Großstadt, für die, ähnlich dem Wiederaufbau der direkten Nachkriegsjahre, erst seit 1990 ein Stadtzentrum geplant und realisiert wurde bzw. wird, welches sich den Grundsätzen der „Europäischen Stadt“ verpflichtet fühlt. In seinen Dimensionen ist das bis dahin im wesentlichen als Freifläche brachliegende Gelände, an der Stelle der ehemaligen Innenstadt, nur mit dem Bauvorhaben „Potsdamer Platz“ in Berlin vergleichbar.

Verkehr

Durch das nordwestliche Stadtgebiet von Chemnitz führt die A 4 Erfurt - Dresden, die hier die A 72 Hof - Chemnitz kreuzt. Die Weiterführung der A 72 nach Leipzig ist in Bau. Ferner führen folgende Bundesstraßen durch die Stadt: B 95, B 107, B 169, B 173 und B 174. Von Chemnitz führen Bahnlinien zu dem wichtigen Knoten Leipzig, nach Dresden und Zwickau auf der Sachsen-Franken-Magistrale und nach Riesa - Berlin sowie mehrere kleinere Strecken in das Chemnitzer Umland. Die Strecke nach Leipzig wird derzeit für eine Geschwindigkeit von 160 km/h ausgebaut. Alle vier Stunden fährt der InterCity nach Dresden bzw. nach Nürnberg, dreimal täglich ein InterRegio nach Berlin. Gemessen an ihrer Größe ist Chemnitz sehr schlecht an nationale Bahnverbindungen angebunden. Seit Mitte der 1990er Jahre gibt es daher Diskussionen in der Stadt, welche die politisch Verantwortlichen auffordern, sich um eine Verbesserung der Anbindung zu bemühen. Im Eisenbahngüterverkehr ist Chemnitz nach Stilllegung des Rangierbahnhofes Chemnitz-Hilbersdorf kein Eisenbahnknoten mehr. Die Stadt Chemnitz ist in den Verkehrsverbund Mittelsachsen eingebunden. Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in der Stadt bedienen fünf Straßenbahnlinien und 32 Buslinien der „Chemnitzer Verkehrs-Aktiengesellschaft“ (CVAG). Siehe auch: Stadtbahn Chemnitz
Den Regionalverkehr betreiben:
- Citybahn Chemnitz GmbH (mit der Modellstrecke Chemnitz Hbf - Stollberg und den Strecken nach Burgstädt und Hainichen)
- DB Regio AG Verkehrsbetrieb Sachsen (Strecken nach Zwickau, Dresden, Leipzig, Riesa)
- DB RegioNetz Verkehrs GmbH Erzgebirgsbahn (Strecken nach Aue, Annaberg-Buchholz, Olbernhau)
- Autobus GmbH Sachsen, REGIOBUS GmbH Mittweida, BVO Verkehrsbetriebe Erzgebirge GmbH, Verkehrsbetriebe Kreis Freiberg GmbH, Reisedienst Dörfelt OHG Chemnitz ist deutschlandweit durch das „Chemnitzer Modell“ im öffentlichen Personennahverkehr bekannt geworden. Dabei handelt es sich um den Einsatz von Niederflur-Straßenbahnen, die Chemnitz mit dem Umland verbinden und dabei sowohl das Netz der CVAG als auch das Schienennetz der DB befahren. Die wohl bekannteste dieser Linien verbindet das Stadtzentrum von Chemnitz mit der Stadt Stollberg. Das Netz dieser Bahnen, die in einem eigenen Betrieb zusammengefasst sind, umfasst derzeit vier Linien; Erweiterungspläne liegen vor. Dafür ist ein Umbau des Hauptbahnhofs vorgesehen, der ein direktes Umsteigen vom Fernverkehr auf den Regionalverkehr ermöglichen soll. Südlich von Chemnitz ist der Flugplatz Chemnitz-Jahnsdorf gelegen. Das Gebäude des ehemaligen Flughafens aus der Anfangszeit der Luftfahrt in Deutschland ist noch erhalten und liegt heute inmitten des Wohngebietes „Fritz Heckert“ in der Chemnitzer Südstadt.

Medien


- Im Raum Chemnitz erscheint als Tageszeitung die „Freie Presse“, mit rund 364.100 Exemplaren pro Werktag nach eigener Aussage die auflagenstärkste regionale Tageszeitung Deutschlands.
- Monatlich erscheint das Stadtmagazin „Stadtstreicher“ mit einem Veranstaltungsplaner für Chemnitz, Zwickau und deren Großraum.
- In der Region Chemnitz ist der Radio-Sender „CHEMNITZ 102.1“ zu empfangen.
- Ebenfalls in der Region Chemnitz ist über Kabel und Antenne der TV-Sender „SACHSEN FERNSEHEN“ zu empfangen.
- Einer der „Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanäle“ (SAEK) ist in Chemnitz ansässig.
- Radio UNiCC e. V. – das Uniradio der TU Chemnitz, empfangbar täglich von 18-19 Uhr auf 102,7 MHz
- Chemnitzer Bürgerradio Radio T, empfangbar täglich von 19-24 Uhr auf 102,7 MHz

Ansässige Unternehmen


- Volkswagen Sachsen GmbH, Motorenfertigung Chemnitz
- Bruno Banani
- Premium Bodywear AG
- enviaM (envia Mitteldeutsche Energie AG)
- Diamant Fahrradwerke GmbH
- Union Werkzeugmaschinen GmbH Chemnitz (älteste existierende Werkzeugmaschinenfabrik Deutschlands)
- IT Services and Solutions GmbH
- NILES-SIMMONS-Hegenscheidt Gruppe
- Technologiezentrum Chemnitz GmbH
- CBS Information Technologies AG
- Sparkasse Chemnitz
- Stadtwerke Chemnitz
- Hörmann Gruppe
- Siemens Chemnitz

Öffentliche Einrichtungen

In Chemnitz haben folgende Einrichtungen und Institutionen beziehungsweise Körperschaften des öffentlichen Rechts ihren Sitz:
- Bundespolizeiamt (BPOLAMT) Chemnitz
- Handwerkskammer Chemnitz
- IHK Südwestsachsen Chemnitz-Plauen-Zwickau
- Kreiswehrersatzamt Chemnitz
- Oberfinanzdirektion Chemnitz
- Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit (ehemaliges Landesarbeitsamt)

Bildung und Forschung

Landesarbeitsamt
- Technische Universität Chemnitz (TUC):
Die Universität geht zurück auf die 1836 gegründete Königliche Gewerbeschule Chemnitz, die anfangs eine Bildungsstätte der Textilindustrie war. 1882 kam die Elektrotechnik hinzu und nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie als Staatliche Akademie für Technik geführt. 1953 stieg sie zur Hochschule für Maschinenbau auf und 1963 wurde sie eine Technische Hochschule. Schließlich wurde sie 1986 in den Rang einer Technischen Universität erhoben. Die Technische Universität betreut aktuell zwischen 10.000 und 11.000 Studenten.
- Gymnasien:
• Alexander-von-Humboldt-Gymnasium
• Dr.-Wilhelm-André-Gymnasium
• Georgius-Agricola-Gymnasium
• Gottfried-Leibniz-Gymnasium (soll aufgehoben werden und schließt sich zusammen mit dem Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium)
• Gymnasium Einsiedel (mit integrierten Behinderten)
• Johannes-Kepler-Gymnasium (mit mathematisch/naturwissenschaftlich vertieftem Profil)
• Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium
• Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium
Sportgymnasium Chemnitz
• Werner-Heisenberg-Gymnasium (soll aufgehoben werden)
- Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU)
- Sächsisches Textilforschungsinstitut e. V.

Freizeit- und Sportanlagen

Siehe auch: :Kategorie:Chemnitz (Sport) :Kategorie:Chemnitz (Sport)
- Sportforum (Hauptstadion – Zuschauerkapazität: 18.500 Plätze; Leichtathletik- /Mehrzweckhalle – Zuschauerkapazität: 1.450 Plätze; Radrennbahn – Zuschauerkapazität: 15.000 Plätze; drei Rasenplätze, zwei Hartplätze, Kunstrasenplatz; eine 50-Meter-Schwimmhalle; Boxer-/Ringerhalle; zwei Kunstturnhallen; Spielhalle; Judohalle)
- Chemnitz Arena (Messe- und Veranstaltungshalle für bis zu 11.000 Zuschauer)
- Richard-Hartmann-Halle – Heimspielstätte des Basketballvereins BV TU Chemnitz 99 (Zuschauerkapazität 2.000 Plätze)
- Sporthalle am Schloßteich - Spielstätte der ChemCats (Zuschauerkapazität: ca. 750 Plätze)
- Stadion an der Gellertstraße – Heimspielstätte des CFC (Zuschauerkapazität: 12.500 Plätze)
- Eissport und Freizeitzentrum Chemnitz (Eissporthalle 4.000 Plätze; Trainingshalle; 400 m Eisschnelllaufbahn; Rollhockeystadion)
- Stausee Oberrabenstein und weitere fünf Freibäder
- Stadtbad und weitere drei Hallenbäder

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bühnen


- Die Theater Chemnitz
Opernhaus Chemnitz (Oper, Operette, Ballett, Musical) Opernhaus Chemnitz
• Schauspielhaus Chemnitz
• Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz
• Figurentheater
- Stadthalle Chemnitz
- „Das Chemnitzer Kabarett“ (ehem. „1. Chemnitzer Kabarett“)
- Kabarett Kiste – Kabarett „Sachsenmeyer & Co“
- TACH-Theater
- Armes Theater mit V. E. B. (Vereinseigene Bühne)
- FRESSTheater

Museen

Opernhaus Chemnitz Opernhaus Chemnitz
- Sächsisches Industriemuseum
- Kunstsammlungen Chemnitz im König-Albert-Museum
- Schlossbergmuseum einschließlich Burg Rabenstein und Roter Turm
- Kulturkaufhaus „DAStietz
- Neue Sächsische Galerie (im Tietz)
- Museum für Naturkunde (im Tietz)
- Henry-van-de-Velde-Museum in der Villa Esche
- Deutsches Spielemuseum
- Museum für sächsische Fahrzeuge
- Sächsisches Eisenbahnmuseum
- Ebersdorfer Schulmuseum
- Straßenbahnmuseum Kappel
- Medizinhistorische Sammlungen des Klinikum Chemnitz gGmbH
- Kulturgeschichtliches Spezialmuseum für Militärgeschichte
- Museumsspeicher Ebersdorf

Kinos

Bauwerke

Villa Esche Siehe auch: Sehenswürdigkeiten in Chemnitz.
- Wahrzeichen der Stadt Chemnitz („Stadt mit Köpfchen“) ist noch immer der „Nischel“, das wuchtige Karl-Marx-Monument . Bei diesem Denkmal handelt es sich um die größte Porträtbüste der Welt. Sie wurde durch den russischen Künstler Lew Kerbel gestaltet, in Bronze gegossen und 1971 feierlich enthüllt.
- Altes Rathaus, 1497 errichtet und mehrfach umgebaut
- Siegertsches Haus, einziges noch erhaltenes Haus mit Barockfassade am Markt (Johann Christoph von Naumann 1735-1741)
- Neues Rathaus (Richard Möbius, 1911)
- Opernhaus (Richard Möbius, 1909)
- König-Albert-Museum (Richard Möbius, 1909)
- Roter Turm – Teil der historischen Stadtbefestigung (altes Wahrzeichen der Stadt)
- Burg Rabenstein
- Wasserschloss Klaffenbach
- Uhrturm der Fa. Schubert & Salzer (Erich Basarke, 1927)
- ehemaliges Kaufhaus Schocken (Erich Mendelsohn, 1930)
- Stadtbad, bedeutendes Denkmal der architektonischen Moderne (Fred Otto, 1928-35)
- Geburtshaus Fritz Heckerts (heute „HECK-ART“, Restaurant und Galerie)
- Der Kaßberg als eines der größten Gründerzeit- und Jugendstilviertel Europas Bild:Roter_Turm_in_Chemnitz.jpg|Roter Turm Bild:Siegertsches_Haus_in_Chemnitz.jpg|Siegertsches Haus Bild:Koenig_Albert_Museum_in_Chemnitz.jpg|König-Albert-Museum Bild:Opernhaus in Chemnitz.jpg|Opernhaus Bild:Kaufhaus_Schocken_in_Chemnitz.jpg|Kaufhaus Schocken Bild:Kulturkaufhaus_in_Chemnitz.jpg|Kulturkaufhaus DAStietz Bild:Stadtbad_in_Chemnitz.jpg|Stadtbad Bild:Uhrturm_in_Chemnitz.jpg|Uhrturm der Fa. Schubert & Salzer

Kirchen

Kaßberg
- Stadtkirche St. Jakobi, älteste erhaltene Kirche der Stadt (14. Jh.)
- Schlosskirche (spätgotische Hallenkirche als Nachfolger einer romanischen Basilika von 1136, ehem. Benediktinerkloster) und Schlossbergmuseum
- Johanniskirche, erstmals urkundlich erwähnt 1264 (stand jedoch außerhalb der Stadtmauern – siehe oben Stadtkirche St. Jakobi)
- Petrikirche, neugotischer Sandsteinbau (Hans Enger, 1888)
- Pauli-Kreuz-Kirche (Otto Bartning, 1936)
- Friedenskirche (Kaßbergstraße 30) 1879 (Methodistengemeinde)
- Luther-Kirche (1908)
- St. Joseph, größte kath. Gemeinde der Stadt, (1905)
- Markuskirche, neugotische Backsteinkirche mit Doppelhelm-Turm (1895)
- St. Andreaskriche (1888)
- St. Josephkirche(1888) Bild:Lutherkirche_in_Chemnitz.jpg|Lutherkirche Bild:Markuskirche_in_Chemnitz.jpg|St. Markuskirche Bild:Johanniskirche_in_Chemnitz.jpg|Johanniskirche Bild:Josephkirche_in_Chemnitz.jpg|St. Josephkirche

Villen

1888
- Villa Esche (Jugendstilarchitektur von Henry van de Velde, 1903/11)
- Villa Koerner (Henry van de Velde, 1914)

Das neue Chemnitz


- Die neue Chemnitzer Innenstadt mit Gebäuden von international renommierten Architekten wie Helmut Jahn, Hans Kollhoff und Christoph Ingenhoven
- Neue Synagoge an der Stollberger Straße (Weihe: 24. Mai 2002; Architekt: Professor Alfred Jacoby). In der sog. Reichskristallnacht vom 9. zum 10. November 1938 wurde die alte Chemnitzer Synagoge (erbaut 1897-1899 nach Plänen von Architekt Wenzel Bürger) am Stephanplatz ebenso wie 2.000 weitere jüdische Gotteshäuser im Deutschen Reich in Brand gesetzt, beschädigt und später abgetragen.
- Kulturkaufhaus „DAStietz“, ein ehemaliges Kaufhaus (Wilhelm Kreis, 1913), welches heute die Stadtbibliothek, die Volkshochschule, das Naturkundemuseum, die Neue Sächsische Galerie u. a. beherbergt. Im großen Lichthof befindet sich der Versteinerte Wald.
- Chemnitz-Arena, Mehrzweckhalle mit bis zu 13.000 Steh- oder 7.000 Sitzplätzen (einstige Produktionshalle auf dem Gelände der ehemaligen Wanderer-Werke)

Höchste Bauwerke

Wanderer-Werke
- Weit sichtbar ist der Schornstein des Heizkraftwerkes Nord, mit einer Höhe von 300 m ist er das höchste Bauwerk der Stadt.
- Das höchste Gebäude ist mit 93 m Höhe das 1974 erbaute Mercure Hotel Kongress im Stadtzentrum.
- Mit 84 m ist der doppelhelmige Turm der Markuskirche (nach Entwürfen der Berliner Firma Abesser & Kröger, geweiht 1895) auf dem Sonnenberg der höchste Kirchturm und ein markantes Wahrzeichen.
- Das erste Chemnitzer Hochhaus (Willy Schönfeld, 1925/26) war das noch heute bestehende Gebäude der ehemaligen Weberei Cammann & Co. mit einer Höhe von 40 m.

Weitere Sehenswürdigkeiten


- Der Versteinerte Wald im Kulturkaufhaus „DAStietz“, eines der bedeutendsten Naturdenkmale in Deutschland
- Der Schlossteich und die Schillingschen Figuren
- Der Tierpark Chemnitz
- Das Kosmonautenzentrum Sigmund Jähn im Küchwaldpark
- Parkeisenbahn im Küchwaldpark
- Der Stadtpark entlang der Chemnitz
- Unterirdische Gewölbegänge im Kaßberg
- Schaubergwerk „Felsendome Rabenstein“
- Wildgatter Oberrabenstein
- Botanischer Garten Chemnitz (Schulbiologiezentrum)
- Arktisch-Alpiner Garten der Walter-Meusel-Stiftung

Regelmäßige Veranstaltungen


- Februar: Tage der jüdischen Kultur
- März: Chemnitzer Linux-Tage: Am 1. Samstag und Sonntag im Monat März
- Mai - September: Kunst- und Handwerkermarkt an jedem 1. Freitag im Monat
- Mai: Chemnitzer Museumsnacht
- Juli/August: splash! Festival (größtes Hip-Hop- und Reggae-Festival Europas)
- zweites Septemberwochenende: Stadtfest
- September: SOUL EXPRESSION (internationale Breakdanceveranstaltung)
- September: Künstlerbuchmesse
- Oktober: Internationales Kinderfilmfestival „Schlingel“
- Oktober: Kulturfestival „Begegnungen“ mit vielfältigen Veranstaltungen
- November: Tage der erzgebirgischen Folklore
- Dezember: Erzgebirgischer Weihnachtsmarkt

Persönlichkeiten

Für Ehrenbürger, Söhne und Töchter der Stadt und weitere verdienstvolle mit der Stadt verbundene Persönlichkeiten, siehe Liste der Persönlichkeiten der Stadt Chemnitz

Literatur


- Thematische Stadtpläne Chemnitz. 5 Teile zu einzelnen Architekturepochen. Chemnitz: edition vollbart 2002/2003.
- Kassner, Jens/Weiske, Christine. Reformarchitektur in Chemnitz. Chemnitz: edition vollbart 2003.
- Zur Entstehung und Frühgeschichte der Stadt Chemnitz. Kolloquium des Stadtarchivs Chemnitz, 24. April 2002, Volksbank Chemnitz. Aus dem Stadtarchiv Chemnitz 6 (Stollberg 2002), ISBN 3-00-011097-6.
- Schriftenreihe: Aus dem Stadtarchiv Chemnitz (Chemnitz 1998 ff.), ZDB-ID 20028933.
- Zeitschrift: Mitteilungen des Chemnitzer Geschichtsvereins: Jahrbuch (Chemnitz 1992 ff.), ZDB-ID 9137270.
- „Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte“ Band II Mitteldeutschland – Im Auftrag der Konferenz der landesgeschichtlichen Kommissionen Deutschlands mit der Unterstützung des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart 1941.
- Chemnitz. Neue Bauten in der Stadtmitte 1990-2003. Verlag Edition Leipzig 2003.

Filme


- »Bilderbuch Deutschland« Chemnitz, Erstausstrahlung: ARD, 27.06.2004, 45 Min. [http://www3.mdr.de/bilderbuch/chemnitz/]

Weblinks


- [http://www.chemnitz.de Offizielle Homepage der Stadtverwaltung]
- [http://www.chemnitz-tourismus.de Touristeninformation]
- [http://www.cwe-chemnitz.de Homepage der Chemnitzer Wirtschaftsförderung]
- [http://www.kirche-chemnitz.de Internetpräsenz der Chemnitzer Kirchen]
- [http://www.historisches-chemnitz.de Auf den Spuren des alten Stadtbildes und der Stadtentwicklung]
- [http://www.chemnitzer74.de/chemnitz/index.htm Historische Entwicklung der Stadt Chemnitz]
- [http://www.wasserwacht-chemnitz.de/chgesch.htm Überblick über die Geschichte von Chemnitz]
- [http://www.webcam-chemnitz.de Eine Webcam über den Dächern von Chemnitz]
- [http://www.kosmonautenzentrum.de Offizielle Homepage des Kosmonautenzentrums „Sigmund Jähn“] Kategorie:Ort in Sachsen ! Kategorie:Reichsstadt ja:ケムニッツ

11. April

Der 11. April ist der 101. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 102. in Schaltjahren) - somit verbleiben 264 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1512 - Gaston von Foix gewinnt die Schlacht von Ravenna, verliert dabei aber sein Leben.
- 1713 - Im Spanischen Erbfolgekrieg wird der Frieden von Utrecht geschlossen.
- 1803 - Der französische Außenminister Charles-Maurice de Talleyrand bietet den USA das Louisiana-Territorium zum Kauf an (Louisiana Purchase).
- 1814 - Napoleon dankt ab und wird nach Elba verbannt.
- 1899 - Spanien tritt Puerto Rico an die USA ab.
- 1909 - Grundsteinlegung von Tel Aviv
- 1932 - Argentinien. Ausbruch mehrerer Vulkane. Über 100.000 Menschen flüchten aus den betroffenen Gebieten.
- 1945 - Amerikanische Truppen erreichen das von Häftlingen selbstbefreite KZ Buchenwald.
- 1967 - Jamaika. Hugh L. Shearer wird neuer Premierminister.
- 1968 - Rudi Dutschke, ein Anführer der 68er-Bewegung, wird durch drei Schüsse des Hilfsarbeiters Josef Bachmann lebensgefährlich verletzt. Als Spätfolge des Attentats ertrinkt er am Heiligabend des Jahres 1979 während eines epileptischem Anfalls in der Badewanne.
- 1979 - Der ugandische Diktator Idi Amin wird abgesetzt.
- 1985 - In Tirana stirbt Enver Hoxha, der uneingeschränkte politische Führer Albaniens, im Alter von 76 Jahren an Herzversagen.
- 1994 - Algerien. Ministerpräsident Redha Malek tritt zurück.
- 1994 - Andorra wird in den Europarat aufgenommen.
- 1994 - Litauen wird assoziierter Partner der WEU
- 1997 - Entsendung einer internationalen Schutztruppe nach Albanien im Auftrag der OSZE.
- 1999 - Deutschland. Bundeskanzler Gerhard Schröder wird Vorsitzender der SPD.
- 2002 - Tunesien. Anschlag auf die Synagoge "Al Ghriba" auf Djerba
- 2002 - In Venezuela scheitert der Putsch eines konservativen Bündnisses gegen den amtierenden Staatspräsidenten Hugo Chávez.

Wirtschaft


- 1992 - Nahe Paris wird der Vergnügungspark "Euro Disney" eröffnet.

Kultur


- 1823 - Uraufführung der Oper Sulmona von Peter Joseph von Lindpaintner in Stuttgart.
- 1833 - Die Zauberposse "Der böse Geist Lumpazivagabundus" von Johann Nepomuk Nestroy wird am Theater an der Wien uraufgeführt.
- 1871 - Uraufführung der Oper Mirjam von August Klughardt in Weimar.
- 1893 - Uraufführung der Oper Magic Ring von Isaac Albéniz im Prince of Wales' Theatre in London.
- 1932 - Das sozialkritischen Drama "Die heilige Johanna der Schlachthöfe" von Bertolt Brecht wird in der Radiofassung vom Berliner Rundfunk als Uraufführung gesendet.
- 1961 - Bob Dylan hat in New York City sein Debut als Sänger.

Religion


- 672 - Adeodatus II. wird als Papst inthronisiert.
- 1079 - Erzbischof Stanislaus von Krakau wird von Boleslaw II. erschlagen
- 1775 - In Deutschland erfolgt die letzte Hinrichtung einer "Hexe".

Wissenschaft, Technik


- 1928 - Das erste von Raketen angetriebene Auto startet auf der Rennstrecke der Opel-Werke in Rüsselsheim.

Katastrophen


- 1996 - Bei Schweißarbeiten gerät das Abfertigungsgebäude des Düsseldorfer Flughafens in Brand, was zum Tod von 17 Menschen führt.
- 2001 - Bei einem Fußball-Spiel in Johannesburg, Südafrika kommen bei einer Massenpanik 43 Menschen ums Leben.
- 2001 - Ein mit Heizöl voll beladener Tankwagen stürtzt bei Haibach, Niederbayern, eine Böschung hinab. 15.000 Liter laufen in den Fluss Menach.

Geboren


- 146 - Septimius Severus, römischer Kaiser
- 1348 - Andronikos IV., byzantinischer Kaiser von 1376 bis 1379
- 1357 - Johann I., König von Portugal
- 1492 - Margarete von Angoulême, Königin von Navarra
- 1592 - John Eliot, englischer Politiker
- 1598 - Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar, deutscher Herzog
- 1713 - Luise Adelgunde Viktorie Gottsched, deutsche Schriftstellerin
- 1715 - Jacob Rodrigues Péreire, aus einer Familie portugiesisch-spanischer Juden stammend
- 1723 - Franz Anton Bustelli, deutscher Porzellanhersteller
- 1749 - Adélïde Labille-Guiard, französische Malerin
- 1755 - James Parkinson, britischer Arzt, Apotheker und Paläontologe
- 1767 - Jean-Baptiste Isabey, französischer Maler
- 1769 - Jean Lannes, französischer General, Marschall von Frankreich
- 1770 - George Canning, britischer Politiker und Regierungschef
- 1806 - Alexander Graf von Auersperg, österreichischer Dichter und Politiker
- 1810 - Henry Creswicke Rawlinson, britischer Assyriologe und Diplomat
- 1810 - Johann Rudolf Kutschker, österreichischer Erzbischof und Kardinal
- 1819 - Karl Halle, Pianist und Dirigent
- 1825 - Ferdinand Lassalle, deutscher Politiker und Publizist
- 1829 - Gregor Samarow, deutscher Schriftsteller
- 1855 - Ettore Ximenes, italienischer Bildhauer von religiösen und mythologischen Motiven
- 1867 - William Edwin Haesche, US-amerikanischer Komponist
- 1869 - Gustav Vigeland, Norwegischer Bildhauer
- 1876 - Iwane Dschawachischwili, Gründer der Universität Tiflis
- 1879 - Bernhard Schmidt, auf astronomische Optik spezialisierter Optiker
- 1888 - Arnold Ulitz, deutscher Schriftsteller
- 1893 - Dean Gooderham Acheson, US-amerikanischer Politiker
- 1896 - Dmitri Maxutow, russischer Optiker (Erfinder des "Maksutov-Teleskops")
- 1896 - Wieland Herzfelde, deutscher Publizist, Autor und Verleger
- 1897 - Caspar Neher, deutsch-österreichischer Bühnenbildner
- 1897 - Jakob Franz Alexander Kern, Prämonstratenser, Seliger
- 1899 - Albrecht Aschoff, deutscher FDP-Politiker und MdB
- 1900 - Sándor Márai, ungarischer Schriftsteller
- 1904 - Werner Berg, deutscher Maler
- 1905 - Attila József, ungarischer Lyriker
- 1907 - Erwin Levy, deutscher Psychologe
- 1908 - Josef Hermann Dufhues, deutscher Politiker
- 1909 - Werner Braune, Chef der Gestapo in Wesermünde
- 1910 - António Sebastião Ribeiro de Spínola, portugiesischer General und Politiker
- 1910 - Klaus-Joachim Zülch, deutscher Neurowissenschaftler
- 1911 - Stanislawa Walasiewicz, Polnisch-US-amerikanische Leichtathletin
- 1912 - Gusti Wolf, österreichische Kammerschauspielerin
- 1913 - Egon Franke, deutscher Politiker, Bundesminister
- 1914 - Manja Behrens, deutsche Schauspielerin
- 1916 - Alberto Ginastera, argentinischer Komponist
- 1916 - Hartwig Zürn, deutscher Prähistoriker und Landeskonservator in Nordwürttemberg
- 1920 - Marlen Haushofer, österreichische Schriftstellerin
- 1920 - René Carol, deutscher Schlagersänger, Schauspieler und Entertainer
- 1925 - Viola Gregg Liuzzo, US-amerikanische Bürgerrechtlerin
- 1927 - Dieter Thoma (Moderator), Journalist, Radio- und Fernseh -moderator und Buchautor
- 1927 - Klaus Harpprecht, deutscher Journalist
- 1928 - Johann Staber, österreichischer Architekt
- 1930 - Anton Szandor LaVey, Gründer der amerikanischen Church of Satan
- 1931 - Sergio Sebastiani, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1932 - Joel Grey, US-amerikanischer Schauspieler
- 1937 - Wolfgang Lüder, Berliner Bürgermeister und Wirtschaftssenator (FDP)
- 1940 - Wladyslaw Komar, Polnischer Leichtathlet
- 1941 - Karsten Voigt, deutscher SPD-Politiker und Koordinator für deutsch-amerikanische Zusammenarbeit
- 1943 - Poul Nielson, dänischer Politiker und EU-Kommissar
- 1943 - Tony Victor, US-amerikanischer Sänger
- 1945 - Christian Quadflieg, deutscher Schauspieler, Regisseur, Rezitator
- 1947 - Uli Edel, deutscher Regisseur
- 1948 - Anke Maggauer-Kirsche, deutsche Lyrikerin und Aphoristikerin
- 1948 - Marcello Lippi, Italienischer Fußballtrainer
- 1949 - Bernd Eichinger, deutscher Filmproduzent und Regisseur
- 1949 - Lee Sheridan, britischer Sänger
- 1951 - Jim Lauderdale, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 1953 - Andrew Wiles, britischer Mathematiker
- 1953 - Guy Verhofstadt, belgischer Politiker und Regierungschef
- 1956 - Neville Staples, jamaicanischer Sänger
- 1958 - Ljudmila Andrejewna Kondratjewa, ehemalige russische Leichtathletin
- 1958 - Luisa Diogo, mosambikanische Ministerpräsidentin
- 1958 - Stewart Adamson, britischer Musiker
- 1962 - Franz Heinzer, Schweizer Skirennläufer
- 1965 - Birgit C. Homburger, deutsche Politikerin und MdB
- 1965 - Simone Thomalla, Fernsehschauspielerin
- 1966 - Andreas Brucker, deutscher Schauspieler
- 1966 - Lisa Stansfield, britische Sängerin
- 1967 - Joop Stokkel, niederländischer Schwimmer und Reiter
- 1967 - Carsten Schanz, deutscher Gewerkschafter
- 1969 - Chalee Tennison, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1969 - Michael von Grünigen, ehemaliger Schweizer Skirennläufer
- 1970 - Delroy Pearson, britischer Sänger
- 1971 - Oliver Riedel, deutscher Musiker
- 1974 - Mario Cantaluppi, schweizer Fußballspieler
- 1976 - Ruth Moschner, deutsche Fernsehmoderatorin
- 1981 - Alessandra Ambrosio, brasilianisches Model
- 1987 - Joss Stone, britische Soulsängerin

Gestorben


- 1034 - Romanos III., byzantinischer Kaiser
- 1079 - Stanislaus von Krakau, Bischof von Krakau, polnischer Nationalheiliger
- 1621 - Matthias von Oppen, Kirchenpolitiker und wirtschaftlicher Reformer
- 1760 - Moritz von Anhalt-Dessau, preußischer Heerführer
- 1775 - Anna Schwegelin, letzte "Hexe" in Deutschland zum Tode durch Verbrennen verurteilt
- 1821 - Georg Joseph Beer, Begründer der wissenschaftlich fundierten Augenheilkunde
- 1848 - Louis Adam, französischer Komponist und Klaviervirtuose
- 1851 - Michail Petrowitsch Lasarew, russischer Admiral
- 1869 - Alexander Dreyschock, böhmischer Klaviervirtuose und Komponist
- 1870 - Justo José de Urquiza, Mitglied der argentinischen Oligarchie
- 1875 - Samuel Heinrich Schwabe, deutscher Astronom
- 1875 - Andrew J. Hamilton, 12. Gouverneur von Texas
- 1890 - Joseph Merrick, im Viktorianischen Zeitalter als „Elefantenmensch“ bekannt
- 1895 - Heinrich Friedrich Wilhelm Perizonius, deutscher Theologe
- 1895 - Lothar Meyer, deutscher Arzt und Chemiker
- 1998 - Friedrich Karl Adolf Neelsen, deutscher Pathologe und Wissenschaftler
- 1902 - Wade Hampton III., konföderierter General des amerikanischen Bürgerkriegs und Gouverneur von South Carolina
- 1908 - Henry E. Bird, englischer Schachspieler
- 1917 - Scott Joplin, US-amerikanischer Pianist und Ragtime-Komponist
- 1918 - Otto Wagner, österreichischer Architekt
- 1921 - Auguste Viktoria, deutsche Kaiserin und Gattin von Wilhelm II.
- 1931 - Sophus Claussen, dänischer Schriftsteller
- 1935 - Anna Katharine Rohlfs, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1937 - Philip van Dijk, niederländischer Fußballspieler
- 1943 - Frederico Cattani Amadori, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1945 - Gustav Frenssen, deutscher Schriftsteller
- 1958 - Marcel Pilet-Golaz, Schweizer Politiker
- 1962 - Michael Curtiz, ungarisch-amerikanischer Filmregisseur
- 1963 - Franz Karl Ginzkey, österreichischer Dichter und Schriftsteller
- 1964 - Hans Franck, deutscher Schriftsteller und Dramaturg
- 1968 - Max Brose, Kaufmann und Industrieller
- 1969 - Herbie Haymer, US-amerikanischer Jazz-Tenorsaxophonist
- 1972 - Solomon Aaron Berson, US-amerikanischer Mediziner
- 1977 - Jacques Prévert, französischer Autor, Dichter und Chansonnier
- 1983 - Harm Dallmeyer, deutscher Politiker und MdB
- 1984 - Fritz Rotter, österreichischer Autor und Komponist
- 1985 - Enver Hoxha, politischer Führer Albaniens
- 1987 - Primo Levi, italienischer Schriftsteller und Chemiker
- 1998 - Francis Durbridge, englischer Krimi-Schriftsteller
- 2004 - Paul Hamburger, österreichischer Pianist
- 2005 - Maria Rowohlt, deutsche Schauspielerin und Frau des Verlegers Ernst Rowohlt

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Gedenktage
  - Hl. Stanislaus von Krakau, Bischof, Märtyrer (katholisch)

Siehe auch


- 10. April - 12. April
- 11. März - 11. Mai
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0411 ja:4月11日 ko:4월 11일 simple:April 11 th:11 เมษายน

1433

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


- 21. September: Schlacht bei Hiltersried (Johann von Pfalz-Neumarkt schlägt die Hussiten)
- Spaltung der Hussitenbewegung in einen radikalen und einen gemäßigten Flügel
- Winnemar Gruters von Wachtendonk wird Generalvikar des Erzbischofs von Köln
- König Sigismund wird zum Kaiser gekrönt
- Die Chinesen schließen ihre Märkte vor den Fremden
- Aufstand unter Engelbrecht Engelbrechtsson gegen die Herrschaft von König Erich in Schweden

Geboren


- Ladislaus Hunyadi, ungarischer Politiker († 1457)
- 19. Oktober: Marsilio Ficino, Humanist, Philosoph, Übersetzer († 1499)
- 10. November: Karl der Kühne, letzter Herzog von Burgund († 1477)

Gestorben


- 17. März: Nikolaus von Dinkelsbühl, deutscher Theologe (
- um 1360)
- 14. April: Lidwina die Dulderin, niederländische katholische Heilige (
- 1380)
- 14. August: Johann I., zehnter König von Portugal (
- 1357)
- 1. Dezember: Go-Komatsu, Kaiser von Japan (
- 1377)
- 5. Dezember: Engelbert Wusterwitz, Chronist (
- um 1385)
- Um 1433: Alain Chartier, französischer Dichter (
- 1385) ko:1433년

Hugo von Montfort

Hugo von Montfort (
- 1357, † 4. April 1423 in Bruck an der Mur) war ein Dichter im späten Mittelalter. Hugo VII. war Graf von Montfort-Bregenz und Pfannberg und bekleidete als angesehener Politiker zahlreiche hohe Verwaltungsämter. Unter anderem war er 1415 Landeshauptmann der Steiermark. Im Jahr 1399 erwarb er die Burg Festenburg in der Steiermark. Montfort verfasste Lieder, poetische Liebesbriefe, sowie politische und didaktische Reden.

Weblinks


-
- [http://digi.ub.uni-heidelberg.de/cpg329 Digitalisat der Haupthandschrift] CPG 329
- [http://www-gewi.uni-graz.at/montfort-edition/ Transkriptionen und Begleitmaterial nur Neu-Edition]
- [http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/Cimelia1975/0065 Kurze Würdigung] Hugo von Montfort Hugo von Montfort Hugo von Montfort Hugo von Montfortn Hugo von Montfort Hugo von Montfort Hugo von Montfort

1425

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


- 19. Januar, Johann Tiergart OT wird zum Bischof von Kurland providiert
- Die Hussiten erobern Schrattenthal, Retz und Pulkau
- Spanien: Eingliederung Navarras durch Heirat in das Königreich Aragon

Geboren


- 1. August: Friedrich I. (Pfalz), Kurfürst von der Pfalz von 1451 bis 1476 († 1476)
- 14. Oktober: Alesso Baldovinetti, italienischer Maler († 1499)
- Pomponius Laetus, italienischer Humanist († 1497)
- Johann von Wesel, deutscher Theologe († 1481)

Gestorben


- 30. März: Wilhelm II. der Reiche, Sohn von Markgraf Friedrich des Strengen und Katharina von Henneberg (
- 1371)
- 4. April: Hugo von Montfort, Dichter (
- 1357)
- 26. September: Sophie von Bayern, deutsche und böhmische Königin (
- 1376)
- Konrad von Soest, Maler (
- 1370) ko:1425년

28. Juli

Der 28. Juli ist der 209. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 210. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 156 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1353 - Anna von Schweidnitz wird zur Königin von Böhmen gekrönt.
- 1794 - Maximilien de Robespierre wird hingerichtet. Damit endet die Zeit des Terrors in Frankreich
- 1800 - Erstbesteigung des Großglockners, höchster Berg Österreichs
- 1821 - José de San Martín ruft die Unabhängigkeit Perus von Spanien aus.
- 1914 - Österreich-Ungarn erklärt Serbien den Krieg: Der erste Weltkrieg beginnt.
- 1924 - Erstmalige Übertragung eines Konzerts im Rundfunk
- 1945 - Ein Militärflugzeug rast in das Empire State Building. Dabei nimmt das Gebäude keinen Schaden, jedoch gibt es Todesopfer.
- 1951 - Der Disney-Film "Alice im Wunderland" hat in den USA Premiere.
- 1955 - Der US-amerikanische Präsident Dwight D. Eisenhower läßt durch den Sprecher des Weißen Hauses, James Hagerty, verkünden, dass er als nationalen Beitrag der USA zum Internationalen Geophysikalischen Jahr einen Erdsatelliten in Auftrag geben werde.
- 1969 - Kulturabkommen zwischen Deutschland und Jugoslawien. In Kraft seit dem 26. Januar 1970
- 1977 - Antrag Spaniens auf Beitritt zu EG
- 1984 - Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in Los Angeles.
- 1993 - Andorra wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 2001 - Dr. Alejandro Toledo Manrique wird Staatspräsident in Peru
- 2004 - Ärzte ohne Grenzen verkündet das Ende seiner 24-jährigen Tätigkeit in Afghanistan aufgrund anhaltender Gefährdung der Helfer durch die Propaganda der Koalitionstruppen unter Führung der USA.
- 2005 - Die IRA erklärt offiziell das Ende des bewaffneten Kampfes gegen die britischer Herrschaft in Nordirland.

Kultur


- 1929 - Uraufführung der Oper Lehrstück von Paul Hindemith in Baden-Baden.

Katastrophen


- 1566 - Durch einen Sturm sinken zahlreiche Schiffe der vor Gotland liegenden dänisch-lübeckischen Flotte. Etwa 6.000 Seeleute und Soldaten sollen dabei den Tod gefunden haben.
- 1943 - In Hamburg lösen die bis dahin schwersten Luftangriffe der Geschichte einen verheerenden Feuersturm aus.
- 1945 - New York, USA: Ein B-25 Bomber kollidiert mit dem Empire State Building zwischen dem 78. und 79. Stockwerk. 13 Tote, davon 10 Zivilisten.
- 1947 - Explosion des mit Ammoniumnitrat beladenen Frachtschiffs Ocean Liberty (Norwegen) im Hafen von Brest (Frankreich). 21 Tote, über 100 Verletzte und 2 Millionen Pfund Sterling Schaden an Land.
- 1948 - Bei einer Explosion auf dem Gelände der BASF-Nitrolackfabrik in Ludwigshafen am Rhein kommen 207 Menschen ums Leben.
- 1976 - Erdbeben der Stärke 8,2 in Tangshan, Volksrepublik China. Offiziell 242.000 Tote, inoffiziell bis zu 800.000 Tote.
- 1981 - Erdbeben der Stärke 7,3 im Iran, ca. 1.500 Tote.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 1456 - Jacopo Sannazaro, italienischer Dichter
- 1761 - Karl Joseph von Riccabona, Bischof von Passau
- 1783 - Friedrich Wilhelm Graf von Bismark, deutscher Generalleutnant und Militärschriftsteller
- 1804 - Ludwig Feuerbach, deutscher Philosoph
- 1812 - Józef Ignacy Kraszewski, polnischer Schriftsteller, Historiker und Publizist
- 1835 - Karl Beurmann, deutscher Afrikareisender
- 1859 - Franz Eugen Schlachter, Evangelist, Altphilologe und Übersetzer der Schlachter-Bibel
- 1866 - Beatrix Potter, britische Autorin
- 1868 - Leonhard Ragaz, Schweizer Theologe
- 1874 - Ernst Cassirer, deutscher Philosoph in der Emigration
- 1887 - Marcel Duchamp, französischer Maler und Objektkünstler
- 1893 - Meinrad Inglin, schweizer Schriftsteller
- 1893 - Rued Langgaard, dänischer Komponist und Organist
- 1900 - Hanns Otto Münsterer, deutscher Mediziner, Schriftsteller und Volkskundler
- 1902 - Karl Raimund Popper, österreichisch-britischer Philosoph
- 1903 - Ernst Wilhelm Bohle, NS-Gauleiter und Leiter der Auslandsorganisation der NSDAP
- 1904 - Pawel Alexejewitsch Tscherenkow, russischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1907 - Dolf Sternberger, deutscher Politikwissenschaftler und Journalist
- 1907 - Earl Tupper, Erfinder der Tupperware
- 1909 - Aenne Burda, deutsche Verlegerin
- 1909 - Malcolm Lowry, britischer Schriftsteller
- 1910 - Erich Kuby, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 1915 - Charles H. Townes, US-amerikanischer Physiker
- 1915 - Richard Kerry, Vater von US-Präsidentschaftskandidat John Kerry
- 1922 - Jacques Piccard, Schweizer Tiefseeforscher und Ozeanograph
- 1924 - Luigi Musso, italienischer Rennfahrer
- 1924 - Wes Craven, amerikanischer Filmregisseur, -produzent
- 1925 - Baruch S. Blumberg, US-amerikanischer Mediziner
- 1925 - Rolf Ludwig, deutscher Schauspieler
- 1925 - Juan Schiaffino, uruguayischer Fußballspieler
- 1927 - Hans Bauer, deutscher Fußballspieler
- 1928 - Griselda Gambaro, argentinischer Dramatiker
- 1929 - Jacqueline Lee Bouvier, Ehefrau von John Fitzgerald Kennedy (JFK)
- 1936 - Milan Uhde, tschechischer Schriftsteller und Politiker
- 1938 - Alberto Fujimori, Präsident Perus
- 1938 - Chuan Leekpai, thailändischer Staatsmann und Premierminister
- 1938 - George Cummings, US-amerikanischer Musiker
- 1941 - Colin Higgins, australischer Schriftsteller
- 1941 - Ricardo Muti, italienischer Dirigent
- 1943 - Michael Bloomfield, US-amerikanischer Musiker
- 1945 - Jim Davis (Cartoonist), amerikanischer Zeichner ([[Garfield]])
- 1945 - Rick Wright, britischer Musiker
- 1946 - Jonathan Edwards (Musiker), US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1947 - Barbara Ferrell, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1949 - Peter Doyle, australischer Sänger
- 1949 - Simon Kirke, britischer Musiker
- 1949 - Steven Peregrine Took, britischer Musiker und Sänger
- 1951 - Veronika Fischer, deutsche Sängerin
- 1951 - Gregg Guiffria, US-amerikanischer Musiker
- 1951 - Santiago Calatrava, spanischer Architekt, Künstler und Bauingenieur
- 1953 - Krista Sager, deutscher Politiker
- 1954 - Gerd Faltings, deutscher Physiker und Mathematiker
- 1954 - Hugo Chávez, venezolanischer Staatspräsident
- 1957 - Georgi Parwanow, bulgarischer Historiker, Politiker und Staatspräsident
- 1960 - Chris Reece, US-amerikanischer Musiker (Social Distortion)
- 1960 - Harald Lesch, deutscher Physiker, Astronom, Philosoph, Autor und Fernsehmoderator
- 1962 - Torsten Gütschow, deutscher Fußballspieler
- 1965 - Lori Loughlin, US-amerikanische Schauspielerin
- 1975 - Imke Duplitzer, deutsche Degenfechterin
- 1977 - Emanuel Ginóbili, argentinischer Basketballspieler

Gestorben


- 450 - Theodosius II., Kaiser des oströmischen Reiches
- 1057 - Viktor II., Papst von 1055 bis 1057
- 1230 - Leopold VI., Herzog von Österreich und der Steiermark
- 1357 - Bartolus de Saxoferrato, italienischer Rechtsgelehrter
- 1527 - Rodrigo de Bastidas, spanischer Eroberer
- 1540 -